ndion Podcast

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Der Podcast zu Design, Marke und Innovation

Isabel Thoma | Wie können wir Plastik ersetzen?

Isabel Thoma | Wie können wir Plastik ersetzen?

40 Prozent des globalen Plastikmülls landen in der Umwelt. Und obwohl die Probleme längst bekannt sind, steigt die Plastik-Produktion weiter an. Das mehrfach ausgezeichnete Start-up traceless liefert eine Lösung: Ein Biomaterial, das wie Plastik funktioniert, aber komplett auf pflanzlichen Reststoffen basiert und biologisch abbaubar ist.

Linda Hildebrand | Wie funktioniert zirkuläres Bauen?

Der Bausektor ist weltweit für ungefähr 40 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Seine Transformation ist somit zentral für das Erreichen der Klimaziele. Ein wichtiger Ansatz dafür ist zirkuläres Bauen. Die oft energie- und CO2-intensiv produzierten Rohstoffe sollen im Sinne der Kreislaufwirtschaft recycelt werden. Dazu gehört die Erhaltung und Aufwertung des Gebäudebestands, der als wertvolle Materialquelle wahrgenommen wird.

Reinhard Pascher | Was ist Sport-Design-Thinking?

Reinhard Pascher hat zahlreiche erfolgreiche Konzepte und Strategien für Sportmarken entwickelt. Moritz Marder spricht mit dem Gründer von Pascher & Heinz über den Weg zu Innovationen wie der Flow-Bindung und wie (Sport-)Marken ihren Kern finden.

Innovation und Digitalisierung in der Bauindustrie

Gebäude mit hohem Nutzungskomfort und hohen Nachhaltigkeitsstandards zu leistbaren Preisen in Serie an den Markt bringen – das ist die Vision des Construction Tech Start-up Gropyus. Unser Gast Gereon Uerz, Head of Sustainability bei Gropyus, erzählt, wie das gehen kann. Mithilfe von Automatisierung in der Fertigung, KI im Prozessmanagement und Serialisierung in der Vorfertigung können hohe Effizienzgewinne im Bauen realisiert werden, die das nachhaltige Bauen zu angemessenen Preisen zu einem realisierbaren Ziel machen.
Die Gebäudeentwickler haben sich zum Ziel gemacht, mit ihrem Konzept direkt an der Transformation der Bauindustrie mitzuwirken. Der Soziologe, der breite Erfahrung aus der Automobilindustrie sowie der Baubranche verbindet, beleuchtet im Gespräch mit Martin Pauli von der strategischen Beratung Arup die wichtigsten Säulen der Transformation in dieser Folge.

Meta oder Beta? Warum sich das echte Metaversum noch erfinden muss

Andreas Schimmelpfennig ist CEO und CCO der Kölner Digitalagentur Elastique. Mit seinem 35-köpfigen interdisziplinären Team berät er Unternehmen wie BMW, Dornbracht oder Mitsubishi bei der Gestaltung interaktiver Exponate und Experiences auf Messen und Veranstaltungen. Dabei geht es immer um das Erzählen von so noch nicht erzählten Geschichten, mit dem Ziel, Technologie möglichst nah an die Intuition des Menschen zu bringen. Wie fühlt es sich an, wenn statt Wasser Rasierklingen aus dem Wasserhahn fließen? Oder ich mich mit dem CEO von BMW im Metaverse unterhalten kann?

Ein Gespräch zwischen Philipp Thesen und Andreas Schimmelpfennig über die aktuelle Gestaltungshöhe von Metaverse-Anwendungen, die Rolle von Spaß bei der Anwendung und die vielleicht größte Metaverse-Anwendung in der deutschen Industrie.

“We need to share knowledge because time is running out.”

Humans in the Anthropocene are currently focusing on the consequences of their own innovation achievements. With a 50% share of global CO2 emissions, the construction industry plays a decisive role, and the industry is increasingly turning its attention to the embodied energy determined in construction and no longer just to the emissions from its use. It is clear that the need for innovation in this sector is immense, and the role of architecture is being redefined accordingly.
Martin Pauli, Head of Global Circular Economy Services at Arup, discusses with Danish architect Dorte Mandrup how the architecture industry needs to reposition itself in light of these new challenges that the sector is facing.
Our guest, renowned architect Dorte Mandrup, wants to use her projects to move the industry toward a more conscious approach to sustainability. She calls for more international knowledge transfer and greater specialization in architectural practices - and a caring eye for context and detail.

Service Design als Erfolgsfaktor nachhaltiger Geschäftsmodelle

Die nachhaltige Transformation bestehender Geschäftsmodelle ist das Thema unserer Zeit. Der konsequenteste Ansatz dabei ist die Kreislaufwirtschaft, die auch als eine Zielsetzung im European Green Deal ausgegeben wurde. Dabei arbeiten UX Designer:innen daran, das Potenzial von Produkten durch Services so zu optimieren, dass daraus ressourcenschonende Kreisläufe entstehen. Aber nicht nur das. Die Circular Economy zeigt, dass Nachhaltigkeit wirtschaftlich sinnvoll sein kann.
Am Piloten des zirkulären Klassenzimmers erklärt Peter Post, welche Hebel und Chancen in zirkulären Modellen stecken. Er spricht über Patterns, die Sharing-Modelle unterstützen, und über die Notwendigkeit interdisziplinärer Zusammenarbeit.

Doris Diebold: Über die Einführung grüner Innovation

Wirklich Grün oder nur Greenwashing? Diese Frage stellen wir uns öfter beim Blick auf nachhaltige Lösungen. Doris Diebold hat sich dieser Frage angenommen und spricht mit Moritz Marder über echte Nachhaltigkeit. Die Gründerin von hey circle hat mit ihrem Business eine Mehrweg-Versandbox entwickelt und stellt sich damit einem großen Abfallproblem im E-Commerce, einem Abfallproblem mit einer sehr schlechten Klimabilanz. Was es mit der Box auf sich hat und wie hey circle entstanden ist, erzählt sie dir in 30 spannenden Minuten.

Rapid Brand Building

Von 0 auf 100 in wenigen Sekunden!
Was ein schnittiger Sportwagen auf dem Asphalt leistet, kann die IU beim Brand Building.
2018 hatte die IU noch 17 000 Studierende – heute ist sie mit 75 000 Studierenden die größte Hochschule in Deutschland.
Wie diese enorme Wachstumssteigerung funktioniert hat, darüber unterhält sich Saskia Diehl mit Thorsten Bald, dem Director Brand Marketing der IU.
Er hat den Marken-Relaunch verantwortet, der mit einem Wahnsinns-Tempo durchgezogen wurde.

Design for Organizational Transformation – Unternehmensorganisation als Designaufgabe

Zacharias Eibauer ist Service Designer und arbeitet nach Stationen in Agenturen und in einer Inhouse-UX-Abteilung heute als Designer im Personalbereich der EnBW in Karlsruhe. Dort beschäftigt er sich mit der Gestaltung der Unternehmensorganisation, Prozessen und der Zusammenarbeit. Er unterstützt heute mit Mitteln des Designs die Transformation des drittgrößten deutschen Energiekonzerns.

Ein Gespräch zwischen Philipp Thesen und Zacharias Eibauer darüber, was es bedeutet, ein digitales Unternehmen zu werden und welche Gestaltungsaufgaben diese Transformation für Designer/innen mit sich bringt.